Urlaub in Lappland?

22.10.2012

Mit Lappland wird ein 260 000 km² großes Gebiet im nördlichen Teil Skandinaviens bezeichnet, das sich Norwegen, Schweden, Russland und Finnland teilen. Von den insgesamt 380 000 Einwohnern sind nur etwa 35 000 Lappen. Der finnische Teil Lapplands (99 000 km²) bildet ein Drittel von Finnland und ist sehr dünn besiedelt (2,4 Einw./km²). Er ist überwiegend bewaldet, in den höheren Lagen gibt es baumlose, flechtenbedeckte Tundra. Die Ebenen mit den Fjells sind bie Wanderungen sehr beliebt.
Die in Finnland lebenden 2500 Lappen, die sich selbst „Samen“ nennen, sind größtenteils sesshaft geworden. Ihre Originaltracht legen sie nur noch zu Festtagen oder für die Touristen an. Die Rentierzucht wird hauptsächlich von Finnen betrieben, wobei das farbenfrohe Schauspiel der Rentierscheidung im Sommer und Winter immer mehr von der Technik (Motorräder, Motorschlitten) bestimmt wird.

Interessante Orte

Dreiländereck (bei Kilposjärvi): Ein schlichter Betonklotz markiert den Punkt, an dem die Grenzen von Schweden, Norwegen und Finnland zusammentreffen.
Inari: Der gleichnamige Ort der flächenmäßig größten Gemeinde Finnlands (17 000 km²) am Ufer des Inarisees ist Zentrum der Rentierzucht und im März Austragungsort der bekannten Rentier-Rennen.
Inarisee: Mit einer Länge von 80 km und einer Breite von 41 km ist der Inarisee (1085 km²) nach dem Saimaasee 81490 km²) und Paijännesee (111 km²) der drittgrößte See Finnlands (doppelt so groß wie der Bodensee). Typisch für den überwiegend seichten See mit seinen Buchten, Verzweigungen und Sümpfen sind die ca. 3000 Inseln. Das stellenweise nur schwer zugängliche Gewässer ist weitgehend von unberührter Wildnis umgeben. Zum Baden ist der Inari nicht geeignet.

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