Intelligente Haustechnik

11.03.2013

Sie tippen auf den Display Ihres Smartphones. Starten eine App und die Beleuchtung im Haus schaltet sich ein. Das ist nur ein Beispiel intelligenter Steuerungstechnik im Wohnhaus. Ob Licht, Fenster oder Heizkörper – die Möglichkeiten des intelligenten Hauses sind vielfältig.

Teure Zukunftsmusik?
Im Zuge steigender Strom- und Energiekosten wird es immer wichtiger, diese Energien möglichst effektiv zu nutzen. Klar, man stellt abends die Heizung niedriger und lässt das Licht nicht brennen, wenn es nicht benötigt wird. Während der Faktor Mensch hier eine wesentliche Rolle, künden zukünftige Entwicklung von selbstständigen Systemen, die diese und andere Aufgaben übernehmen. Das alles ist noch Zukunftsmusik – zumindest für den Ottonormalverbraucher.

Doch die Technik ist schon da: Ganze Netzwerke im Wohnhaus arbeiten zusammen, um die Temperatur der Heizung, die Beleuchtung und das Raumklima zu steuern. Netzwerke, deren zentrales Steuerelement ein Server ist, der mit dem Internet verbunden sein muss. Via W-Lan übermitteln Steuerelemente Informationen an die Empfänger wie Leuchten, Haushaltsgeräte oder die Alarmanlage. Das alles wird unter den Stichworten Intelligentes Wohnen, Gebäudeautomation oder Vernetztes Haus verstanden, ist aber in der Herstellung und Installation noch fast unerschwinglich.

Komfort für den Faktor Mensch
Neben der effizienten Nutzung von Energie und anderen Ressourcen bildet der Komfort ein wichtiges Verkaufsargument: Nutzer sollen schon im Auto die Heizkörper im Wohnhaus anstellen können, wenn sie auf dem Weg nach Hause sind. Sie sollen das Licht steuern können, wenn sie auf dem Sofa liegen. Und der Rasen soll gewässert werden, wenn überhaupt keiner zu Hause ist. Bequemlichkeit und Energieeffizienz können so einher gehen – können wohlgemerkt.

Ob das eine möglichst effiziente Nutzung von Ressourcen ist, bleibt fraglich. Entscheidend ist wohl das Umweltbewustsein des Nutzers. Zwar bietet die Technik viele Einsparpotenziale, aber die Umsetzung ist dem Bewohner überlassen. Idealerweise wird Energie in allen möglichen Formen nur dann verwendet, wenn sie auch wirklich benötigt wird. Mittels Zeitschaltprogrammen im Server bzw. den Steuereinheiten lassen sich verschiedene Prozesse steuern, die dann auf die Bedürfnisse des Nutzers und eben auf einen effizienten Umgang mit Energie abgestimmt sind. Die Bedienung der Steuerelemente übernimmt aber immer noch der Mensch.

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