Grüne Mitbewohner leben von Luft mit Liebe

19.09.2011

Eine Zimmerpflanze kann dem ganzen Raum schon eine angenehme Komponente vermitteln, doch haben es domestizierte Pflanzen sehr gern, nicht alleine leben zu müssen. Da sie in freier Natur meist von artenreich-üppiger Vielfalt umgeben sind, neigen sie in Töpfen eher zum Kränkeln, wenn sie dabei noch vereinsamen. Sie lieben die persönliche Ansprache und zeigen sich besonders prächtig, wenn sie das Gefühl haben, geliebt zu werden.

Sie können sich mit den grünen Hausgenossen ein angenehmes Klima schaffen, denn Pflanzen benötigen Ihren Odem zum Atmen und bereiten so die Raumluft auf natürliche Weise für Sie auf. Ob tropischer Urwald im Bad oder Kakteenlandschaft auf der Südseite des Wohnzimmers, Efeuranken im Treppenhaus oder Usambaraveilchen am Schreibtisch, der Fantasie sind bei der Raumgestaltung mit Pflanzen so gut wie keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie ein wenig die Eigenheiten und Bedürfnisse Ihrer grünen Freunde berücksichtigen, werden Sie viel Freude daran haben, ihnen beim Wachsen und Blühen zuzusehen.

Im Bad fühlen sich ehemalige Urwaldbewohner am wohlsten
Die hohe Luftfeuchtigkeit und die meist hohe Temperatur schaffen für sie eine heimische Atmosphäre. Besonders Bromelien, die ja ohne direkten Bodenkontakt nur von der Feuchte der Luft leben, können in der Schwüle eines viel genutzten Badezimmers gut gedeihen. In anderen Zimmern benötigen sie eine tägliche Feinnebel-Dusche, die Sie mittels eines Zerstäubers leicht geben können. Orchideen bringen prächtige Blüten in die häusliche Hygienekultur. Möchten Sie grüne Ranken im Bad, die sich auch in etwas schattigeren Ecken wohlfühlen, sind Sie mit Unterarten der Tradescantia sehr gut beraten. Ihr werden zwar unkrautähnliche Wuchereigenschaften nachgesagt, aber gerade das garantiert eine schnelle und intensive Belaubung Ihres Feuchtbiotops.

In der Küche stehen frische Kräuter
Die gebräuchlichen Küchenkräuter beim Kochen in greifbarer Nähe zu wissen, ist ein bequemer Vorteil bei der Topfpflanzenhaltung. Selbstverständlich steht die appetitanregende Komponente hierbei nicht im Hintergrund. Mit ein wenig Wissen über die bekömmlichen Zimmerpflanzen halten sie sich länger frisch. So stehen beispielsweise Rosmarin und Thymian gern dicht am Fenster und lieben das Bad in der Sonne, wohingegen Petersilie und gar der Schnittlauch ein schattiges Plätzchen bevorzugen und danken.

Möchten Sie nun einen Busch Katzengras für den Stubentiger, oder wollen sie Ihre Gartenideen realisieren, aus Obstkernen Tischwälder wachsen lassen? Mit Liebe kommt Ihnen Ihre Pflanze gern entgegen.

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