Gartenarbeit im Juni

15.06.2013

Nachdem der Mai etwas kühl verlaufen ist, steht im Juni die eigentliche Gartenarbeit an. Die Temperaturen sind angenehm, die Sonnenstunden nehmen zu. Es ist an der Zeit, den Garten auf Vordermann zu bringen.

Rasenpflege
Ein schöner grüner Rasen ist mit viel Arbeit verbunden. Er will regelmäßig gemäht werden und zeitweilig gesprengt, wenn es zu wenig Regen gibt. Ein richtig schöner Rasen ist allerdings meist auch das Ergebnis von sorgfältigem Vertikutieren: Das vertikale Anritzen der Grasnarbe sorgt für eine gute Durchlüftung des Bodens und somit für ein verbessertes Wachstum des Rasens.

Die Grasnarbe ist der Bereich, der durch Gräser, Moose und auch Kräuter eine gewisse Schicht über dem Boden bildet. Sie wird auch als Gras- oder Rasendecke bezeichnet. Um nun den Rasen richtig zu pflegen, muss diese Grasnarbe angeritzt werden. Dafür ist ein Vertikutierer empfehlenswert. Die Grasnarbe wird indes nicht ganz entfernt, nur gelockert. Mitunter ist es notwendig, nachzusäen und auch Düngen ist empfehlensert, da der Rasen sich jetzt noch gut regenerieren kann.

Ernte, Aussaat und Pflege
Die Beete geben schon die ersten Erzeugnisse aus dem eigenen Garten her. So können Spinat, Spargel und Frühkartoffeln geerntet werden. Zur gleichen Zeit können verschiedene Salate ausgesät werden. Und die Pflege von Tomatensträuchern, Rosmarin und Paprika darf auch nicht zu kurz kommen.

Vorsicht: Schafskälte
Im Gewächshaus ergeben sich keine Probleme, allerdings sollten Jungpflanzen, wie zum Beispiel Salat, Gurken und Tomaten, die draußen stehen, vor Kälte geschützt werden, wenn die Temperaturen leicht fallen. Das kann mit einem Vlies oder einer Folie geschehen. Denn: Selbst im Juni kann die sogenannte Schafskälte kommen. Feuchte und kühle Winde aus dem Nordosten lassen die Temperaturen um bis zu fünf Grad fallen.

 

 

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