Dachdecken

25.06.2012

Dach-Gedanken

Dächer haben Sie meist nur im Blick, wenn Sie auf erhabenem Platz die Aussicht über eine Ortschaft schweifen lassen können. Ansonsten ist ein gedecktes Dach selbstverständlich wie eine gepflasterte Straße. Sind Schäden am Dach zu beklagen, entweder durch Naturgewalten oder weil der Zahn der Zeit Durchbrüche geschaffen hat, dann konzentriert sich der Blick auf diesen Bereich des Hauses. Was gibt es für Möglichkeiten ein Dach zu decken? Wie viel Freiraum haben Sie in Ihrem Wohngebiet? Mache Orte haben Auflagen, die die Wahl der Konstruktionen stark beschränken. Der Fachmann unterscheidet harte und weiche Deckung und bezieht sich dabei auf das verwendete Material.

Harte Deckung

Gebrannte Ziegel in den unterschiedlichsten Formen und Glasierungen decken den Hauptanteil unserer Dächer. Schiefer und Steinschindeln, besonders die Biberschwanz-Variante, schaffen ein rustikales Ambiente, das anheimelnde Zufriedenheit auszudrücken vermag. Profan aber grundsolide sind Metallabdeckungen. Hier hebt sich das Kupferdach besonders hervor, das dem Zahn der Zeit seine grüne Patina entgegenbringt, die die erlesene Schönheit von Altstadtvierteln ausmacht.

Weiche Deckung

Organisch gewachsene Naturmaterialien werden als weich bezeichnet. Im norddeutschen Raum haben sich Reetdächer bewährt, sind nie wirklich ganz verschwunden. Aus Island sind Grasdächer bekannt, die nun auch zunehmend unsere Städte angenehm begrünen und klimatisieren. Aus den waldigen Gegenden sind Holzschindeln nicht wegzudenken. Sie werden bis zu vierfach übereinander versetzt angeordnet. Das hat nicht nur mit der so geschaffen Dicke zu tun. Holz schwindet stark und nach wenigen Jahren wären faustgroße Schlitze zu beklagen, wenn größere Stücke nur einfach verlegt würden. Jede Gegend nutzt die Besonderheiten der heimischen Flora.

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