Blutdruckmessgeräte für den heimischen Gebrauch

06.03.2012

Die heimtückische Krankheit Bluthochdruck lauert oft im Verborgenen und wird nicht selten von den Betroffenen überhaupt nicht bemerkt. Ein unbehandelter Bluthochdruck kann schwerwiegende Krankheiten wie etwa Schlaganfälle oder im Ernstfall sogar tödliche Herz-Kreislauf-Probleme auslösen. Aus diesem Grund wird von Ärzten eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks empfohlen, die unproblematisch von zuhause aus erfolgen kann.

Voraussetzung für eine eigenständige Kontrolle des Blutdrucks ist natürlich der Besitz eines geeigneten Blutdruckmessgerätes. Für die häusliche Überwachung des Blutdrucks stehen derzeit zwei unterschiedliche Modellvarianten im Handel zur Verfügung.

Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk
Das gängigste Modell zur heimischen Blutdruckmessung ist ein digitales Gerät, das relativ unkompliziert um den Unterarm gelegt wird. Sensoren messen an der Pulsader vollautomatisch den Blutdruck, indem eine elektrische Pumpe so lange den Druck aufbaut, bis kein Blut mehr durch die Arterie fließt. Ein Ventil reduziert nun den Druck schrittweise, bis das Messergebnis vorliegt. Der Vorteil an dieser Variante des Blutdruckmessgerätes besteht in den relativ geringen Anschaffungskosten, wenn auch das Messergebnis keine 100%-ige Genauigkeit ermöglicht und oft Abweichungen festzustellen sind.

Blutdruckmessgeräte für den Oberarm
Gerade für Personen empfehlenswert, die unter starkem Bluthochdruck leiden, ist der Erwerb eines preislich etwas teureren Blutdruckmessgeräts für den Oberarm. Hierbei wird die Manschette um den Oberarm gelegt und der Blutdruckwert vollautomatisch ermittelt. Zwar sind diese Geräte in ihrer Anwendung nicht so benutzerfreundlich wie das vorgenannte Modell, aber die erzielten Messergebnisse sind äußerst genau und zuverlässig. Gute Verarbeitung und eine besondere Langlebigkeit zeichnen diese Blutdruckmessgeräte besonders aus und rechtfertigen den höheren Preis.

Welches Messgerät für die individuelle Blutdrucküberwachung am besten geeignet ist, sollte mit dem Arzt besprochen werden.

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